Trost spenden
Shownotes
Trost spenden, wenn mal etwas schiefgeht – das ist etwas typisch Menschliches. Bei Kindern brauchen wir das oft, aber auch Erwachsenen tut es gut. Und das hat unseren Kirchenfunkredakteur Burkard Vogt zum Nachdenken angeregt. Aber hört selbst …
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00:00:04: Der kleine Philipp ist völlig aufgelöst.
00:00:06: Das Schmetterling, der ihm so gut gefallen hat, ist einfach weggeflogen.
00:00:11: Grund genug für ihn ein bisschen zu weinen.
00:00:14: Seine Mama nimmt ihn in den Arm und spricht beruhigend auf ihn ein.
00:00:18: Schnell lässt er sich trösten – und der Schmerz scheint wieder vergessen!
00:00:22: Trost ist etwas typisch Menschliches und unterscheidet sich von der Hilfe.
00:00:27: Dies sucht auch das Tier wenn es in Not ist.
00:00:29: Den Schmetterling kann die Mama aber nicht zurückbringen.
00:00:32: In diesem Fall ist Hilfe also gar nicht
00:00:34: möglich.".
00:00:35: Der Philosoph unser Zoologe Georg Simmel hat einmal formuliert, Trost ist das merkwürdige Erlebnis, dass zwar das Leiden bestehen lässt, aber sozusagen das Leidene am Leiden aufhebt.
00:00:48: Er betrifft nicht das Übel selbst sondern dessen Reflex in der tiefsten Instanz der Seele Stimmt, wir sprechen vom Trost Spenden und machen damit deutlich letztlich ist das unbezahlbar.
00:01:00: Dem Spender kostet es ein bisschen Zuwendung und Zeit.
00:01:04: Damit sollten wir nicht zu sparsam sein!
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